Sebastian Reimer
Aus meinem Leben

Ein Shadowboard im Homeoffice

, 1 Minute Lesezeit

Ja, ich habe ein Shadowboard im Homeoffice. Für alle, die den Begriff nicht kennen: Auf einer Tafel hat jedes Werkzeug seinen gezeichneten Umriss, seinen Schatten. So sieht man sofort, ob etwas fehlt und wo es hingehört.

In der Produktion ist das ganz normal. Im Büro schon seltener. Im Homeoffice wohl eher die Ausnahme.

Bei uns funktioniert es. Auch wenn sich tagsüber die ganze Familie bedient: Abends liegen die Büroutensilien wieder im Shadowboard. Alles hat seinen Platz, und alles ist wieder da.

Das Shadowboard erklärt sich selbst. Niemand muss suchen, niemand muss nachfragen, niemand muss ans Aufräumen erinnern. Der leere Umriss sagt alles.

Genau das ist die Idee hinter guter Ordnung im Büro. Sie funktioniert nicht über Regeln, die man sich merken muss. Sie funktioniert, wenn der richtige Platz offensichtlich ist.

Zum Weiterdenken: Wie viel Zeit suchst Du pro Woche nach Dingen, die eigentlich einen festen Platz haben könnten?

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