Einer der hartnäckigsten Zeitfresser ist unscheinbar: Daten von Hand übernehmen. Aus der E-Mail ins System. Aus dem System in die Tabelle. Aus der Tabelle in den Bericht.
Niemand macht das aus Bequemlichkeit. Im Gegenteil. Wer so arbeitet, ist meistens besonders gewissenhaft. Prüfen, übertragen, kontrollieren. Jeden Tag.
In unseren Seminaren schauen sich die Teilnehmenden solche Abläufe genau an. Mit BAB: Beobachtung, Auswirkung, Bewertung. Am Ende wird zusammengerechnet.
Und dann kommt fast immer derselbe Moment. Die Teilnehmenden sind überrascht, wie viel Zeit wirklich draufgeht. Deutlich mehr, als vorher alle geschätzt hätten.
Das Problem war nie zu wenig Fleiß. Das Problem ist ein Ablauf, den niemand mehr hinterfragt hat. Genau dort wird Zeit frei.
Zum Weiterdenken: Welche Daten tippst Du diese Woche ab, die eigentlich schon irgendwo vorhanden sind?